Projekte von und für die Jugend

„Wer ist Hussein?“

 

Die „Wer ist Hussein“-Aktion ist ein bundesweites Projekt, welches sowohl ideell als auch strukturell von der IGS unterstützt wird. Jährlich finden sich zahlreiche Jugendliche zusammen und verteilen im Namen Imam Husseins a.s. Wasser, Süßigkeiten und Blumen auf den Straßen Deutschlands. Dabei versuchen sie, den revolutionären Akt des Enkels des Propheten s. zu gedenken und die Menschen an die universellen Werte Wahrheit, Gerechtigkeit und Mut zu erinnern. In einigen Städten wurden unter anderem auch eine Blutspende-Aktion in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz organisiert, um die Menschen an das Opfer Imam Husseins a.s. zu erinnern.
Viele Jugendliche freuen sich auf diesen Tag um an das Gute im Menschen zu appellieren und ein stückweit ihre Mitbürger zum Kontakt mit Muslimen zu motivieren.

 

„Wer ist Muhammad?“

 

Einerseits als Reaktion auf die abscheulichen und beleidigenden Karikaturen des Propheten Muhammad s., welche Anfang 2015 publiziert wurden wie auch auf andere diverse Diffamierungen des Propheten und andererseits als Abgrenzung von der Verunstaltung des Propheten als Vorbild für alle Muslime durch den Radikalismus und Terrorismus, entschlossen sich viele Jugendliche dazu, den Menschen die Person Muhammad s. näher zu bringen. Hierfür wurde eine bundesweite Kampagne gestartet, an denen sich die Jugendgruppen beteiligen konnten. Ähnlich wie bei den „Wer ist Hussein?“-Aktionen wurden Wasserflaschen mit Aufdrucken, Süßigkeiten und Blumen verteilt. Dazu wurden überlieferte Aussprüche von und über den Propheten s. gereicht. Ein vorbereitendes Seminar wurde zu dem Thema abgehalten, um die Jugendlichen aufzuklären, wie sie in der Öffentlichkeit mit dem Thema umgehen können.

Kleidersammel-Aktionen (in Bottrop, Münster, Berlin glaub ich auch) von den Jugendgruppen organisiert.

 

„Weihnachtsaktionen

 

Die Nächstenliebe ist auch im islamischen Glauben eine wertvolle und wichtige Tugend. Jugendliche aus verschiedenen Städten haben die christlichen Feiertage dafür genutzt, ihren Mitmenschen die Parallelen zwischen dem christlichen und islamischen Glauben zu zeigen, indem sie Senioren- und Kinderheime an Weihnachten besuchten. Dabei wurden die Kinder mit kleinen Überraschungen beschenkt und konnten den Nachmittag mit den Jugendlichen verbringen. In den Seniorenheimen freuten sich die Bewohner über selbstgebackene Kekse und viele gemeinsame Weihnachtslieder.

 

IGS Jugend Workshop-Wochenende: Prävention gegen religiös begründeten Extremismus und Islamfeindlichkeit“

 

Das erste IGS Jugend Workshop-Wochenende bot allen Jugendgruppen und Jugendlichen die Möglichkeit, ihr Wissen über religiös begründeten Extremismus zu erweitern. Dabei waren die Workshops in vier Kategorien unterteilt und die Jugendlichen konnten sich für zwei Seminare anmelden:

1.       „Gesellschaft und Politik“ mit Frau Yuliya Hauff

2.       „Pädagogik und Didaktik“ mit Herrn Dr. Markus Gerhold

3.       „Öffentlichkeitsarbeit“ mit Herrn Sindyan Qasem (Ufuq e.V.)

4.       „Rhetorik und Präsentationstechniken“, mit Frau Munise Oguzay

Die Workshops ließen sehr viel Raum für eigene Ideen und Diskussionen, die von den Jugendlichen mit Begeisterung geführt wurden. So erstellten sie beispielsweise gemeinsam im Workshop „Öffentlichkeitsarbeit“ Konzepte für zwei verschiedene Projekte, deren Ausführung sie für die Zukunft planen.
Während des Freizeitprogramms am Abend konnten sich die Jugendlichen in der Gruppe besser kennenlernen.
Das Workshop-Wochenende endete am frühen Sonntagabend mit der Überreichung der Urkunden und einem gemeinsamen Bittgebet.

 

IGS Jugendcamp

 

Im Frühjahr 2017 wird ein von der IGS Jugend organisiertes Jugendcamp stattfinden, das sich an die 9-16jährigen richtet. Durch die Teilnahme an das Camp haben die Kinder die Möglichkeit, ihre muslimische Identität zu stärken, indem sie Zeit mit gleichaltrigen Muslimen verbringen. Während des Freizeitangebots sollen die Kinder auf spielerische Art und Weise die Vorzüge ihrer Gemeinschaft kennenlernen und verstehen. Wir freuen uns, dass wir den Kindern ein Ferienangebot geben können, von dem sowohl Eltern als auch Kinder profitieren können.

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